Unsere Liebe Frau von Laus

Unsere Liebe Frau von Laus

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Was ist passiert

In Laus, in der Diözese Gap, gab die junge Hirtin Benedicta – Benoîte – Rencurel an, ab 1664 und über viele Jahre hinweg Erscheinungen der Jungfrau Maria gehabt zu haben. Marias Gegenwart im Leben dieser einfachen Hirtin begleitete sie fast ihr ganzes Leben lang, bis 1718, und prägte den Ort, der zu diesem Heiligtum führte, durch ihre spirituelle Führung, die ihm seinen Namen und Charakter verlieh. Die genauen zeitlichen Abläufe der einzelnen Erscheinungen sind in den vorhandenen, gesicherten Dokumenten nicht festgehalten, doch der allgemeine Kontext – Ort, Seherin und langer Zeitraum – ist eindeutig.

Die Botschaft der Jungfrau

Die Verehrung von Laus konzentriert sich auf die Bekehrung von Sündern, die Beichte und die Versöhnung mit Gott; daher ist der Ort als Heiligtum der Versöhnung bekannt. Die Botschaft lädt zur Umkehr und zur Rückkehr zur Gnade durch das Sakrament der Vergebung ein, ein Andachtsmerkmal, das in der Tradition des Heiligtums tief verwurzelt ist.

Das Heiligtum heute

Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Laus liegt an dem Ort der Marienerscheinungen und ist bekannt für seine Betonung von Beichte und Bekehrung. Es beherbergt zahlreiche Votivgaben zum Gedenken an Bekehrungen und Heilungen und zieht Pilger an, die das Sakrament der Versöhnung empfangen möchten.

Die Anerkennung der Kirche

Im Jahr 2008 erkannte der Bischof von Gap offiziell den übernatürlichen Charakter der Laus-Erscheinungen an. Es handelt sich somit um eine Erscheinung, deren übernatürlicher Charakter vom Ortsbischof anerkannt wurde – eine Entscheidung, die vor den Glaubenslehrnormen von 2024 getroffen wurde, welche heute im Allgemeinen ein Urteil des Nihil obstat vorsehen würden.

Eine Gnade, die das Herz berührt

Laus ist vor allem für die Früchte der Bekehrung bekannt: Zahlreiche Votivgaben bezeugen Versöhnungen und Heilungen, die der Fürsprache der Jungfrau Maria zugeschrieben werden. Die Betonung der Beichte hat dieses Heiligtum zu einem Ort gemacht, an dem die spürbarste Gnade die Rückkehr des Herzens zu Gott ist – eine spirituelle Frucht, die in der Tradition reichlich dokumentiert ist.

Verbindung zum Rosenkranz

Die Hirtin Benoîte Rencurel lebte ein Leben in schlichtem und beständigem Gebet, eine Haltung, die dem Rosenkranzgebet eigen ist. Das Rosenkranzgebet in Laus dient der Vorbereitung der Seele auf die Umkehr und Versöhnung, zu der die Jungfrau Maria dort so eindringlich aufgerufen hat.

Eine Blume für die Jungfrau

Bete ein Ave Maria.

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