Marienverehrung
Unsere Liebe Frau vom Boot
Die Jungfrau der Costa da Morte · Muxía (A Coruña)
Direkt am wilden Meer der Costa da Morte in Muxía verbindet das Heiligtum der Jungfrau vom Boot die jakobinische Legende vom steinernen Boot der Jungfrau mit einem alten Kult der „heiligen Steine“ und einem der meistbesuchten Wallfahrtsorte Galiciens.
Ursprung und Geschichte
Die Legende des Heiligen Jakobus erzählt, dass die Jungfrau Maria in einem Steinboot an diesen Ort kam, um den Apostel Jakobus in seiner Predigt zu bestärken; die großen Felsen in der Nähe – Pedra de Abalar, Pedra dos Cadrís und Pedra do Timón – sollen die Überreste dieses Bootes sein. Das Heiligtum steht an der Stelle einer früheren romanischen Einsiedelei (11.–12. Jahrhundert), deren Ursprünge bis ins 14.–15. Jahrhundert zurückreichen; die heutige Barockkirche stammt aus dem Jahr 1719 und christianisiert alte Steinkulte.
Im Mittelpunkt der Verehrung steht die Wallfahrt am zweiten Sonntag im September und die Verehrung der „heiligen Steine“, denen heilende Kräfte zugeschrieben werden: der Pedra de Abalar, der schaukelt, und der Pedra dos Cadrís, unter dem man neunmal hindurchgeht, um Krankheiten zu heilen. Während der Wallfahrt wird das Bildnis in einer Prozession zum Hafen getragen, um das Meer zu segnen. Das Heiligtum wurde 2013 durch ein Feuer beschädigt und seitdem wiederaufgebaut.
Kanonische Krönung: nicht dokumentiert.
¿Falta la advocación de la Virgen María de tu pueblo?
Si no encuentras la advocación mariana de tu ciudad o pueblo, cuéntanosla: la investigaremos para ubicarla y darla a conocer en este mapa del amor de la Madre por el mundo.
Proponer una advocación →