Mari Cruz González

Mari Cruz González

Garabandal, Spanien · 1950–heute · Visionär der Erscheinungen von Garabandal

María Cruz González war eine der vier Seherinnen von Garabandal. Obwohl sie als Erste das Dorf verließ, blieb sie stets fest davon überzeugt, dass die Erscheinungen real waren.

Seine Kindheit in Garabandal

María Cruz González wurde 1950 in dem kleinen Dorf Garabandal in den Kantabrischen Bergen Spaniens geboren. Sie war ein fröhliches und unkompliziertes Mädchen aus einer einfachen Bauernfamilie. Zusammen mit ihren Freundinnen Conchita González, Jacinta González und Mari Loli Mazón verbrachte sie ihre Tage spielend auf den Dorfstraßen und half ihren Familien bei der Feldarbeit.

Garabandal war ein Dorf mit kaum 300 Einwohnern, abgelegen in den Bergen, wo das Leben friedlich im Rhythmus der Jahreszeiten verlief. Die Pfarrkirche San Sebastián bildete das Zentrum des spirituellen Lebens des Dorfes, und die Familien versammelten sich dort jeden Sonntag zur Messe.

Das erste Erscheinen

Am 18. Juni 1961 sahen Conchita und Mari Loli am Dorfrand zum ersten Mal einen Engel. Am darauffolgenden Tag, dem 19. Juni, sahen die vier Mädchen – Conchita, Jacinta, Mari Loli und Mari Cruz – gemeinsam den Erzengel Michael. Am 2. Juli 1961 erschien ihnen zum ersten Mal die Jungfrau Maria.

Mari Cruz war erst elf Jahre alt, als die Erscheinungen begannen. In ihren ersten Aussagen beschrieb sie die Jungfrau als eine junge Frau von außergewöhnlicher Schönheit, gekleidet in einen weißen Mantel und mit einer Sternenkrone. Die Jungfrau lächelte mit einer Sanftmut, die sie mit Frieden erfüllte.

Die Erscheinungen und die Botschaften

Während der Erscheinungsjahre (1961–1965) hatte Mari Cruz mehrere Visionen der Jungfrau Maria und des Erzengels Michael. Die Jungfrau übermittelte ihr Botschaften mit folgendem Schwerpunkt:

La oración: «Rezad el Rosario todos los días. Es el arma más poderosa contra el mal.»

La conversión: «Convertíos de todo corazón. El tiempo se acaba.»

Los sacrificios: «Haced sacrificios por los pecadores. Muchas almas se pierden porque nadie reza por ellas.»

La Eucaristía: «Sed fieles a la Misa dominical. La Eucaristía es el alimento del alma.»

Wunder

Während der Erscheinungen wurden in Garabandal zahlreiche übernatürliche Phänomene beobachtet:

Los éxtasis: Las cuatro niñas entraban en éxtasis simultáneamente, caminando hacia atrás por las empinadas calles del pueblo sin caerse, con los ojos fijos en el cielo.

La comunión del ángel: En varias ocasiones, el Ángel San Miguel dio la comunión a las niñas ante cientos de testigos. Una hostia consagrada apareció milagrosamente en la boca de Conchita.

El milagro de la hostia: El 19 de julio de 1962, una hostia consagrada apareció en la boca de Conchita ante miles de personas. La hostia fue fotografiada y analizada por médicos.

Die Entscheidung, Garabandal zu verlassen

Mari Cruz war die erste der vier Seherinnen, die Garabandal verließ. 1966, nach dem Ende der Erscheinungen, zog sie nach Santander, um dort zu studieren und zu arbeiten. Diese Entscheidung fiel ihr schwer, war aber notwendig für ihr späteres Leben.

Ihr Weggang beunruhigte die Anhänger Garabandals, die befürchteten, Mari Cruz habe ihren Glauben verloren. Mari Cruz hielt jedoch stets an der Echtheit der Erscheinungen fest und widerrief ihre Aussagen nie.

Sein Leben in Santander

In Santander arbeitete Mari Cruz als Verkäuferin und heiratete. Sie bekam Kinder und lebte zurückgezogen, fernab der Öffentlichkeit. Sie gab selten Interviews und zog es vor, ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.

Trotz ihrer Verschwiegenheit antwortete Mari Cruz stets denen, die sie nach den Erscheinungen fragten. Sie sagte: „Was wir gesehen haben, war real. Die Jungfrau Maria erschien uns und sprach zu uns. Daran habe ich keinen Zweifel.“

Sein ständiges Zeugnis

Über die Jahre hinweg hat Mari Cruz einen konsistenten und zusammenhängenden Bericht über die Erscheinungen verfasst. In den wenigen Interviews, die sie gegeben hat, erklärte sie:

„Die Jungfrau Maria hat uns gebeten, täglich den Rosenkranz zu beten. Sie hat uns gebeten, uns von ganzem Herzen zu bekehren. Sie hat uns gebeten, Opfer für die Sünder zu bringen. Diese Botschaften sind heute genauso wichtig wie damals.“

„Ich weiß, was ich gesehen habe. Die Jungfrau Maria ist uns erschienen und hat zu uns gesprochen. Das ist etwas, das man nicht vergessen kann. Das ist etwas, das dein Leben für immer verändert.“

Ihre Beziehung zu den anderen Sehern

Mari Cruz hielt über die Jahre hinweg Kontakt zu den anderen Hellseherinnen, obwohl jede von ihnen einen anderen Weg einschlug. Conchita zog nach New York, Jacinta blieb in Spanien und Mari Loli wanderte in die Vereinigten Staaten aus.

Die vier Seher widerriefen ihre Aussagen nie und bekräftigten stets die Echtheit der Erscheinungen. Ihre Zeugnisse stimmen trotz der Jahre der Trennung überein.

Das Vermächtnis von Mari Cruz

Die Aussage von Mari Cruz González ist wichtig, weil sie belegt, dass die Erscheinungen von Garabandal kein vorübergehendes Phänomen oder eine kindliche Einbildung waren. Vier verschiedene Mädchen, zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten, hielten über 60 Jahre lang an derselben Überzeugung fest.

Mari Cruz steht stellvertretend für all jene, die das Übernatürliche erlebt haben und sich entschieden haben, ihren Glauben im Stillen zu leben, ohne nach Ruhm oder Anerkennung zu streben. Ihr zurückhaltendes Leben ist ein Zeugnis von Demut und Beständigkeit.

Eine Blume für die Jungfrau

Bete ein Ave Maria durch die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Garabandal.

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