Marienverehrung
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Andacollo
Die Jungfrau der Bergbaustadt Chile
In der Region Norte Chico in Chile wird die Jungfrau von Andacollo seit der Kolonialzeit von den Bergleuten verehrt. Ihr Name verbindet sie mit dem Rosenkranz, und ihr „Fiesta Grande“ im Dezember ist geprägt von Tänzen und Andachtsfeiern.
Ursprung und Geschichte
Der Überlieferung nach wurde das Bildnis in den Hügeln der Gegend in der Frühzeit der Kolonialisierung gefunden. Seine Verehrung fand unter den Bergleuten und Siedlern Anklang, die in ihm besonderen Schutz vor den Gefahren der Minenarbeit sahen. Der Name „Andacollo“ leitet sich von einem indigenen Wort ab, und die Verehrung spiegelt die Integration des Marienglaubens in die Kultur der einheimischen Bevölkerung und der Bergbaugemeinschaft wider.
Im Laufe der Zeit wurde das Heiligtum errichtet und ist heute eines der wichtigsten Wallfahrtszentren Chiles, insbesondere im Norden. Jedes Jahr im Dezember versammelt sich die „Fiesta Grande“ (Großes Fest) mit Prozessionen, religiösen Tänzen (Gelübdetänzen) und mehrtägigen Feierlichkeiten. Der offizielle Name „Rosenkranzfest“ spiegelt die Verbreitung dieser Andacht durch Missionare in der Region wider.
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