Marienverehrung
Maria, Heiligste der Hoffnung, Macarena
Schutzpatron von Sevilla

Die Jungfrau der Hoffnung von Macarena ist eine der bekanntesten Marienverehrungen Sevillas. Es handelt sich nachweislich um ein barockes Bild der Schmerzensmutter, höchstwahrscheinlich aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die traditionelle Zuschreibung an Luisa Roldán, „La Roldana“, ist umstritten; neuere Forschungen deuten eher auf einen anonymen Künstler aus dem Umfeld von Pedro Roldán hin, da kein Vertrag dies belegt. Der Überlieferung nach verbreitete sich die Verehrung allmählich im einfachen Viertel Macarena, insbesondere ab dem 19. Jahrhundert, verbunden mit Wundern und Gnadengaben, die in Votivgaben und Chroniken der Bruderschaft festgehalten wurden.
Hauptdaten
Ursprung und Geschichte
Die Jungfrau der Hoffnung von Macarena ist eine der bekanntesten Marienverehrungen Sevillas. Es handelt sich nachweislich um ein barockes Bild der Schmerzensmutter, höchstwahrscheinlich aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die traditionelle Zuschreibung an Luisa Roldán, „La Roldana“, ist umstritten; neuere Forschungen deuten eher auf einen anonymen Künstler aus dem Umfeld von Pedro Roldán hin, da kein Vertrag dies belegt. Der Überlieferung nach verbreitete sich die Verehrung allmählich im einfachen Viertel Macarena, insbesondere ab dem 19. Jahrhundert, verbunden mit Wundern und Gnadengaben, die in Votivgaben und Chroniken der Bruderschaft festgehalten wurden.
Das Bild und das Heiligtum
Das Bildnis wird in der Basilika Santa María de la Esperanza Macarena, dem Sitz der Bruderschaft La Macarena im Stadtteil Macarena von Sevilla, verehrt. Die Basilika wurde 1949 geweiht. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde das Bildnis zum Schutz vor Schändung auf dem Dachboden der Garderobe versteckt. Die Bruderschaft selbst bewahrt Zeugnisse und Dokumente über diese sichere Aufbewahrung auf, und seither wird La Macarena in Krisenzeiten als Schutzpatronin angerufen.
Schirmherrschaft und Krönung
Sie ist nicht die Hauptschutzpatronin von Sevilla; dieser Titel gebührt der Jungfrau der Könige. Die kanonische Krönung fand am 31. Mai 1964 durch Kardinal Bueno Monreal statt, autorisiert von Papst Johannes XXIII., das Dekret stammte aus dem Jahr 1963. Die Krönung und der Bau der Basilika sind von der Bruderschaft und in der damaligen Presse ausführlich dokumentiert.
Feier und Hingabe
Der liturgische Festtag ist der 18. Dezember, das Fest Unserer Lieben Frau der Hoffnung. Der Hauptgottesdienst findet im Rahmen der Novene im Dezember statt. Die Prozession beginnt in den frühen Morgenstunden des Karfreitags; es handelt sich um eine Bußprozession zur Kathedrale, eine der beliebtesten und meistbesuchten Prozessionen der Karwoche in Sevilla.
Verbindung zum Rosenkranz
Die Bruderschaft betet regelmäßig den Rosenkranz (Morgenrosenkranz und interne Andachten). Es gibt keinen Beleg dafür, dass diese Andacht von einer Rosenkranzbruderschaft ausgeht, noch trägt das Bild den marianischen Titel „des Rosenkranzes“; die Verbindung ist eine allgemeine Andachtstradition, die sich in öffentlichen und privaten Rosenkranzgebeten äußert, und keine spezifisch institutionelle.
🌹 Eine Blume für die Jungfrau
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