„Die Madonna der göttlichen Liebe: die Jungfrau, die im Krieg über Rom wachte“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Die Madonna der göttlichen Liebe: die Jungfrau, die im Krieg über Rom wachte“

Rom (Italien) (1944)

Santuario del Divino Amore, Roma. Foto: Gregorovius, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Südlich von Rom, im Viertel Castel di Leva, befindet sich das Heiligtum der Madonna del Divino Amore (Madonna der Göttlichen Liebe). Sein Name leitet sich von einem mittelalterlichen Bildnis der Jungfrau mit dem Jesuskind ab, über dem die Taube des Heiligen Geistes – die Göttliche Liebe – abgebildet ist. Der Legende nach rief ein Reisender, der in der Nähe eines Turms in großer Gefahr durch Hunde oder Räuber war, die dort dargestellte Jungfrau an und wurde auf wundersame Weise gerettet. Dies begründete den Ruf des Ortes als Gnadenstätte.

Dieser Bericht weist hinsichtlich der Art der Gefahr und der Details Abweichungen auf, was seine fromme Tradition offenbart. Historisch belegt ist die Existenz des Bildes und eine lokale Verehrung in Castel di Leva in vormoderner Zeit sowie deren Kontinuität über die Jahrhunderte hinweg.

En 1944, con Roma amenazada por la guerra y los bombardeos, el pueblo organizó una gran peregrinación y oración a la Madonna del Divino Amore pidiendo la salvación de la ciudad.

Nach der Befreiung Roms und seiner Rettung vor weiterer Zerstörung festigte sich der Ruf Unserer Lieben Frau von der Göttlichen Liebe als Schutzpatronin der Stadt. Diese Begebenheit ist keine isolierte Legende, sondern eine nachweisbare und weitverbreitete Verehrung, belegt durch Chroniken der Zeit, diözesane Dokumente und kirchliche Aufzeichnungen sowie Prozessionen und Gelübde. Das Heiligtum bewahrt zahlreiche Votivgaben, die an Heilungen, Schutz und Bekehrungen erinnern.

Die Verbindung zum Rosenkranz ist real, insbesondere im Kontext des 20. und 21. Jahrhunderts: Die römische Marienverehrung ist in Krisenzeiten, Kriegen und Pandemien eng mit dem Rosenkranz verbunden, und Päpste haben diesen Wallfahrtsort wiederholt zum Gebet aufgesucht, oft mit dem Rosenkranz in der Hand. Die Verehrung entstand jedoch nicht als „Madonna des Rosenkranzes“, sondern als Bild der Jungfrau mit dem Kind und der Taube des Heiligen Geistes; der Rosenkranz ist hier ein bevorzugtes Gebetsinstrument, kein konstitutiver Bestandteil des Titels oder der Gründungslegende.

Fuentes: santuario de la Madonna del Divino Amore, diócesis de Roma y crónicas del periodo. Es hecho documentado la existencia de la imagen y devoción premodernas y, sobre todo, el papel del santuario en 1944 con la protección atribuida a la Virgen; es tradición piadosa el relato del viajero socorrido; el vínculo con el Rosario es devocional fuerte pero no fundacional.

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