„Die Madonna von Montenero: der lahme Hirte und der Teufelsberg“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Die Madonna von Montenero: der lahme Hirte und der Teufelsberg“

Livorno (Italien) (1345)

Santuario de Montenero, Livorno (Italia). Foto: sailko, Wikimedia Commons (CC BY 2.5)

Hoch oben auf einem Hügel mit Blick auf das Meer und den Hafen von Livorno thront das Heiligtum von Montenero, die Heimat der Madonna delle Grazie, die heute als Schutzpatronin der Toskana gilt. Der Volksglaube führt ihren Ursprung auf den 15. Mai 1345, Pfingstsonntag, zurück und erzählt eine Geschichte, die Armut, Glauben und Heilung miteinander verbindet.

Einer Legende zufolge fand ein armer, verkrüppelter Hirte ein Marienbild nahe des Baches Ardenza. Er hörte Marias Stimme, die ihn bat, das Bild zum Monte Montenero zu bringen, einem finsteren Ort, einem Zufluchtsort für Räuber, im Volksmund auch „Teufelsberg“ genannt. Der Hirte gehorchte, stieg mit dem Bild hinauf und wurde, der Überlieferung nach, auf dem Gipfel von seiner Lähmung geheilt. Seitdem wird sie als Madonna delle Grazie (Unsere Liebe Frau der Gnade) verehrt, aufgrund der vielen Gnaden, die ihrer Fürsprache zugeschrieben werden.

Algunas versiones añaden que la imagen habría sido traída por los ángeles desde la isla griega de Eubea: «llegada del mar».

Es ist wichtig, zwischen den beiden Versionen zu unterscheiden. Die fromme Tradition erzählt von dem Bild des verkrüppelten Hirten aus dem Jahr 1345, der Stimme Mariens, der augenblicklichen Heilung und dem „griechischen“ Ursprung der Ikone. Die kritische Geschichtsschreibung hingegen deutet darauf hin, dass das Bild um die Mitte des 14. Jahrhunderts in Montenero, in einer Zeit religiöser Erneuerung, entstand und wahrscheinlich dem Maler Iacopo di Michele, genannt „Gera“, zugeschrieben wird. Auch das Wunder des Erdbebens von 1742 ist dokumentiert: Die Einwohner von Livorno, dankbar für den Schutz der Jungfrau Maria, gelobten, am 27. Januar zu fasten – ein Gelübde, das bis heute erneuert wird. Das Heiligtum, das seit 1792 von den Vallombrosaner-Benediktinern betreut wird, beherbergt zahlreiche Votivgaben von Seeleuten, die Stürmen und Schiffbrüchen entronnen sind.

Was den Rosenkranz betrifft, so besteht kein spezifischer, dokumentierter historischer Zusammenhang zwischen der Madonna di Montenero und einer besonderen Rosenkranzverehrung, wie sie etwa in Pompeji oder Fatima praktiziert wird. Es ist zwar nachvollziehbar, dass dort häufig gebetet wird, doch gehört dies zur gewöhnlichen Andachtspraxis und nicht zu einem ortsspezifischen Charisma.

Fuentes: santuario de Montenero, divulgación e historia local italiana. Es hecho documentado la presencia de la imagen hacia el siglo XIV (atribuida a Iacopo di Michele «Gera»), el voto cívico tras el terremoto de 1742 y la custodia vallombrosana desde 1792; es tradición piadosa el pastor cojo, la curación y el origen marino del icono; un vínculo especial con el Rosario no consta.

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