„Las Lajas: das taubstumme Mädchen, das die Mestizin im Felsen sah“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Las Lajas: das taubstumme Mädchen, das die Mestizin im Felsen sah“

Ipiales (Kolumbien) (1754)

Santuario de Las Lajas, Ipiales (Colombia). Foto: Diego Delso, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Im Canyon des Flusses Guáitara, nahe Ipiales und der Grenze zu Ecuador, erhebt sich das beeindruckende neugotische Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Las Lajas. Es wurde auf einer Brücke errichtet und an die Felswand angebaut, an der das Bildnis der Jungfrau Maria verehrt wird. Die Verehrung ist eng mit dem Rosenkranz verbunden: Das Bildnis zeigt die Jungfrau Maria auf einer Mondsichel, mit dem Jesuskind im linken Arm und einem Rosenkranz in der rechten Hand.

Einer frommen Überlieferung zufolge stieg um 1754 eine indigene Frau namens María Mueses de Quiñónez mit ihrer von Geburt an taubstummen Tochter Rosa in ihrem Rebozo den Canyon hinab. In der Höhle sprach das Mädchen zum ersten Mal und rief etwas wie: „Mama, sieh dir die Mestizin an, die mit einem Mestizenkind im Arm und zwei Mestizen an ihrer Seite die Klippe hinuntergestürzt ist.“ Die Mutter sah nichts, aber sie hörte ihre Tochter sprechen.

Según la leyenda, la niña murió y fue resucitada ante la «Mestiza» de la cueva, tras la súplica de su madre.

Erst dann, so die Legende, kamen die Einwohner von Ipiales in einer Prozession und entdeckten auf dem Felsen ein bereits vorhandenes Bildnis Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz mit dem Kind, dem heiligen Dominikus und dem heiligen Franz von Assisi. Der Überlieferung nach wurde es nicht gemalt. Häufig werden Studien deutscher Geologen zitiert, denen zufolge die Farben mehrere Zentimeter tief in den Stein eindringen. Allerdings ist die ursprüngliche wissenschaftliche Publikation nicht ohne Weiteres zugänglich; dieser Umstand wird als apologetische Überlieferung wiederholt.

Gut dokumentiert ist, dass der Ort seit dem 18. Jahrhundert ein Wallfahrtsort war, dass die heutige neugotische Kirche zwischen dem Ende des 19. und dem 20. Jahrhundert erbaut wurde, dass am 15. September 1952 durch die Gnade von Pius XII. eine kanonische Krönung stattfand und 1954 die Erhebung zur Basilica minor erfolgte. Der Dialog der Mestizin, die Auferstehung der Rosa und das Bild, das nicht von Menschenhand gemalt ist, gehören zur lokalen, erst später gesammelten Tradition.

Fuentes: santuario de Las Lajas, diócesis de Ipiales y obras de divulgación católica e historiografía. Son tradición piadosa la niña sordomuda, la resurrección y el origen milagroso de la imagen; es hecho documentado la antigüedad de la peregrinación, el templo, la coronación de 1952 y la basílica menor. La advocación está ligada al Rosario desde muy pronto.

🌹 Eine Blume für die Jungfrau

Dankt der Jungfrau Maria für ihre Liebe. Betet ein Ave Maria und gedenkt dabei dieser Geschichte.

Bete ein Ave Maria

¿Falta la advocación de la Virgen María de tu pueblo?

Si no encuentras la advocación mariana de tu ciudad o pueblo, cuéntanosla: la investigaremos para ubicarla y darla a conocer en este mapa del amor de la Madre por el mundo.

Proponer una advocación →
🌹Maria-AnekdoteEntdecken Sie sie