"Die Lichttauben von Assiut"

Anekdoten über die Jungfrau Maria

"Die Lichttauben von Assiut"

Assiut (Ägypten) (2000-2001)

In Assiut, in Oberägypten, nahe dem Kloster, wo die koptische Tradition an eine der letzten Etappen der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten erinnert, begann am 17. August 2000 ein leuchtendes Phänomen über der koptisch-orthodoxen Markuskirche. Wie in Zeitoun gab es keine Visionäre oder gesprochenen Botschaften: Es war Licht, das von vielen Menschen gesehen wurde.

Zeugen, sowohl koptische Christen als auch Muslime, beschrieben eine leuchtende Frauengestalt über der Kuppel, helle Lichtblitze und große weiße Tauben, die um die Kirche flogen und Licht ausstrahlten. Ein Zeuge, der in einer katholischen Chronik zitiert wird, fasste es so zusammen: „Ich sah Maria; sie war wunderschön und trug einen blauen Schleier. Licht ging von ihren Händen aus, dann begannen Tauben zu fliegen; sie waren so groß wie Adler und strahlten Licht aus.“ Nacht für Nacht, monatelang, versammelten sich Menschen um die Kirche, um zu beten, Marienlieder zu singen und das Wunder zu betrachten.

Cristianos y musulmanes velaban juntos, de rodillas, ante la misma luz: en Assiut la Madre no hizo distinción de credos.

Es ist ratsam, mit Vorsicht vorzugehen. Fotos, Videos und Berichte in der christlichen Presse und anderen Medien belegen, dass es zwischen 2000 und 2001 über der Markuskirche ein Phänomen von Lichtern und leuchtenden Gestalten gab, das von vielen Menschen beobachtet und von den Gläubigen als Marienerscheinung gedeutet wurde. Anders als in Zeitoun ist der genaue Grad der offiziellen koptischen Anerkennung (Text, Formel und Datum eines Dekrets) jedoch nicht öffentlich zugänglich, und Berichte über Heilungen kursieren in Andachtskreisen ohne nachweisbare medizinische Dokumentation.

Die gemeinsame Verehrung ist ein schönes Detail: In jenen Nächten beteten Muslime und Christen Seite an Seite, und viele erlebten dies als Zeichen der Einheit in Zeiten der Spannungen. Die koptische Frömmigkeit drückt sich vor allem durch Hymnen, Litaneien und die Gebetskette aus; es gibt Hinweise auf intensives gemeinsames Mariengebet, und es ist wahrscheinlich, dass einige anwesende Katholiken den Rosenkranz beteten, doch existieren keine Aufzeichnungen über eine spezifische Botschaft bezüglich dieses Gebets oder einen damit verbundenen marianischen Auftrag.

Fuentes: fuentes coptas y resúmenes de divulgación católica (Catholic.net, Encuentra), página del monasterio de la Virgen María en Assiut y la entrada «Apariciones marianas de Egipto» de Wikipedia. Es hecho atestiguado el fenómeno luminoso colectivo, la presencia de cristianos y musulmanes y las vigilias de oración; pertenecen a la tradición devocional las curaciones individuales y el grado preciso de reconocimiento eclesial, que no consta con detalle.

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