Marienverehrung
Grotte der Jungfrau Maria in Saint-Joseph d'Orléans (Ottawa, Ontario)
Advocación mariana de Ottawa (Ontario)
Volksfrömmigkeit (von der Kirche nicht offiziell anerkannt)
Die Pfarrei Saint-Joseph d’Orléans im Ottawaer Stadtteil Orléans geht auf das Jahr 1830 zurück und ist als diözesaner Wallfahrtsort des Heiligen Josef anerkannt. Auf dem Pfarrgelände wurde im 20. Jahrhundert eine Außengrotte errichtet, die der Jungfrau Maria geweiht war und laut Pfarrchronik als Ort der stillen Andacht gedacht war. Außer der allgemeinen Anrufung der Jungfrau Maria ist kein spezifischer Marienname (Lourdes, Fatima usw.) verzeichnet.
Hauptdaten
Ursprung und Geschichte
Die Pfarrei Saint-Joseph d’Orléans im Ottawaer Stadtteil Orléans geht auf das Jahr 1830 zurück und ist als diözesaner Wallfahrtsort des Heiligen Josef anerkannt. Auf dem Pfarrgelände wurde im 20. Jahrhundert eine Außengrotte errichtet, die der Jungfrau Maria geweiht war und laut Pfarrchronik als Ort der stillen Andacht gedacht war. Außer der allgemeinen Anrufung der Jungfrau Maria ist kein spezifischer Marienname (Lourdes, Fatima usw.) verzeichnet.
Das Bild und das Heiligtum
Die Mariengrotte ist ein Andachtsbereich innerhalb des Heiligtums und ist vorwiegend dem heiligen Josef gewidmet. Es gibt keine Aufzeichnungen über die Krönung des Bildes oder ein Dekret, das sie als eigenständiges Marienheiligtum etabliert. Sie ist ein Gebetsraum unter freiem Himmel.
Schirmherrschaft und Krönung
Es handelt sich um eine Volksverehrung; die Kirche erkennt den Ort jedoch nicht offiziell als Marienwallfahrtsort an, da er dem heiligen Josef geweiht ist. Es gibt keine Aufzeichnungen über eine kanonische Krönung des Marienbildes.
Feier und Hingabe
Die Pfarrei feiert das Fest des heiligen Josef am 19. März. Für die Mariengrotte gibt es keinen eigenen Feiertag, abgesehen von den allgemeinen Marienfesten im Kalender. Die Grotte wird häufig von französischsprachigen Familien und Einwanderergruppen, darunter Filipinos und Lateinamerikaner, besucht, die dort für ihre Familien und ihre Arbeit beten. In den Pfarrbriefen finden sich Zeugnisse von Gläubigen, die der Fürsprache der Jungfrau Maria Gnaden zuschreiben (Arbeit, Versöhnung in der Familie). Diese Berichte wurden jedoch nicht kirchenrechtlich geprüft: Sie sind Ausdruck der Volksfrömmigkeit und keine anerkannten Wunder.
Verbindung zum Rosenkranz
In der Grotte wird im Mai und Oktober der gemeinschaftliche Rosenkranz gebetet, insbesondere unter Beteiligung der französischsprachigen Gemeinde.
🌹 Eine Blume für die Jungfrau
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