„Die Luxemburger Oktave: Die Schlüssel zur Stadt in den Händen von Maria“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Die Luxemburger Oktave: Die Schlüssel zur Stadt in den Händen von Maria“

Luxemburg-Stadt (Luxemburg) (1624-1678)

In Luxemburg-Stadt wird die Muttergottes, Trösterin der Betrübten, die „Consolatrix Afflictorum“, Schutzpatronin der Stadt und des Landes, verehrt. Diese Verehrung geht auf den Jesuiten Jacques Brocquart vom Collège Luxembourg zurück, der am 8. Dezember 1624 mit Schülern der Marianischen Kongregation eine Prozession vor den Stadtmauern anführte, um ein Marienbild aufzustellen. 1628 wurde eine Kapelle zu ihren Ehren geweiht, in einer Zeit, in der die Bewahrung des katholischen Glaubens angesichts der Reformation oberste Priorität hatte.

Die Verehrung wuchs stark: Bereits 1639 wurde ein erstes „Buch der Wunder“ erwähnt, das der Jungfrau Maria zugeschriebene Gnaden enthielt. Der entscheidende Moment kam am 10. Oktober 1666, als die Stadt unter diesem Titel feierlich Maria geweiht wurde.

Aquel día, la ciudad entregó simbólicamente a la Virgen las llaves de Luxemburgo, proclamándola su Patrona.

Aus diesen achttägigen Feierlichkeiten entstand die berühmte Oktav von Notre-Dame, die jährlich wiederholt wird. 1678 wurde die Jungfrau Maria zur Schutzpatronin des ganzen Landes erklärt. Seit 1794 wird die Statue in der ehemaligen Jesuitenkirche, der heutigen Kathedrale von Luxemburg, verehrt. Die Oktav, die in die Osterzeit verlegt wurde, wuchs, bis sie 1922 zu einer fünfzehntägigen Wallfahrt ausgebaut wurde. Neben der dokumentierten Geschichte (Brocquart, das Buch der Wunder, die Daten der Schutzpatronatszeit) gibt es eine beliebte fromme Legende: die eines Studenten, der 1624 eine Marienstatue in einem hohlen Eichenstamm am Fluss Alzette fand – ein Bild, das von selbst zum Baum zurückkehrte. Die Quellen, die darüber berichten, bezeichnen dies ausdrücklich als Legende.

Was den Rosenkranz betrifft, so heben Quellen zur Oktav die Prozession des Marienbildes, die Messen, die Beichten und die Weihe an die Jungfrau Maria hervor, belegen aber keinen spezifischen ursprünglichen Zusammenhang mit dem Rosenkranz. Es ist nachvollziehbar, dass er während der Oktav gebetet wird, wie bei fast allen großen Marienwallfahrten, doch gibt es keine historischen Belege, die diese Andacht konstitutiv mit dem Rosenkranz verknüpfen.

Fuentes: divulgación eclesial y devocional sobre la Consoladora de los Afligidos y la Octava (Gaudium Press, Marie de Nazareth, Tesoros de la Fe, IVE/SSVM y otras). Es hecho documentado la devoción del siglo XVII, el libro de milagros de 1639, la consagración de 1666 y el patronazgo de 1678; es tradición piadosa el relato del roble; un vínculo constitutivo con el Rosario no consta.

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