Anekdoten über die Jungfrau Maria
"Die Jungfrau vom Paraná-Felsen"

In der Provinz Corrientes, am Ufer des Paraná-Flusses, liegt die Stadt Itatí mit der Basilika und dem Heiligtum Unserer Lieben Frau von Itatí. Sie zählt zu den bedeutendsten Marienverehrungsstätten im Nordosten Argentiniens und ist so tief verwurzelt, dass die Stadt selbst den Namen dieser Marienanbetung trägt.
Der Name „Itatí“ stammt aus der Guarani-Sprache und wird üblicherweise als „Steinspitze“ oder „Felsspitze“ interpretiert. Er verweist auf die Uferlandschaft des Paraná-Flusses mit ihren Steilufern und Felsen, die ins Wasser ragen. Die Quellen sind sich nicht immer über die genaue Bedeutung der Etymologie einig, wohl aber über den Bezug zum Felsen oder zur Felsspitze – einer Landschaft, die den Charakter dieser Verehrung prägt. Der Kult entstand im Kontext der franziskanischen Missionierung und der Reduktionen in der Region, wo der christliche Glaube auf die Welt der Guarani traf.
Es ist ratsam, bei Details Vorsicht walten zu lassen. Die Bedeutung und das hohe Alter der Verehrung Unserer Lieben Frau von Itatí in Corrientes, ihr Zusammenhang mit der Evangelisierung der Region und die Bedeutung des Guarani-Ortsnamens sind gut dokumentiert; die genauen Details zum Ursprung des Bildes und die frühesten Berichte über den Kult variieren jedoch je nach Quelle, und alles, was nicht gesichert ist, sollte als lokale Überlieferung betrachtet werden. Wo Ungewissheit herrscht, ist es richtig, zu sagen, dass es nicht dokumentiert ist.
Der Rosenkranz gehört selbstverständlich zur Marienverehrung von Itatí, ihren Festen und Wallfahrten, ohne dass es ein einzelnes Ereignis gäbe, das ihn speziell mit dem Ursprung dieser Verehrung in Verbindung brächte.
🌹 Eine Blume für die Jungfrau
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