„Die Schwarze Jungfrau von Oropa: das unter dem Felsen verborgene Bild“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Die Schwarze Jungfrau von Oropa: das unter dem Felsen verborgene Bild“

Biella (Italien)

Virgen Negra de Oropa (Piamonte, Italia). Foto: Fabrizio Garrisi, Wikimedia Commons (CC0)

In den Bergen oberhalb von Biella in der italienischen Region Piemont liegt das Heiligtum von Oropa, Heimat einer verehrten Schwarzen Madonna. Der Überlieferung nach verbarg der Heilige Eusebius das Bildnis unter einem Felsblock, um es in schwierigen Zeiten zu bewahren. Die Volksverehrung, die sich in Gnaden, Pilgerfahrten und Votivgaben äußerte, umgab das Heiligtum allmählich und machte den Ort zu einem der bedeutendsten Marienzentren Italiens.

Die legendäre Gründung des Heiligtums wird auf frühchristliche Zeiten zurückgeführt und ist mit dem Heiligen Eusebius verbunden; die historische Dokumentation des Heiligtums und seiner Verehrung stammt jedoch aus jüngerer Zeit und lässt kein eindeutiges Gründungsdatum zu. Daher ist es ratsam, diese frühe Ursprungsgeschichte mit Vorsicht zu lesen.

El caso mejor documentado es el de Giacomo Vallet de Champorcher, enfermo y paralítico desde niño, que en 1672 hizo voto ante la Madonna d’Oropa y recuperó la movilidad.

Dieses Ereignis blieb kein bloßes Gerücht: Der Bischof von Aosta leitete ein kanonisches Verfahren ein, in dem sechs Ärzte aussagten und neun Theologen ihre Zustimmung gaben. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Kirche Gnaden mit Ernsthaftigkeit untersucht. Hierbei muss jedoch unterschieden werden: Die Verbergung des Bildes durch den heiligen Eusebius und sein apostolisches Alter sind Überlieferungen, ebenso wie der fromme Glaube, dass seine Oberfläche nicht „beschmutzt“ wird oder altert. Die Existenz des Heiligtums als bedeutendes Marienzentrum und die Einleitung kanonischer Verfahren bezüglich Wundern, wie etwa jenes in Vallet im Jahr 1672, sind belegte Tatsachen.

Bezüglich des Rosenkranzes findet sich in den konsultierten Quellen zu Oropa kein struktureller und ausschließlicher Bezug dazu. Jedoch ist eine starke Marienverehrung erkennbar, die sich in Prozessionen und tiefer Volksfrömmigkeit äußert. Der Rosenkranz wird dabei wie in jedem bedeutenden Heiligtum gebetet, ohne jedoch als besonderes Merkmal des Ortes hervorzutreten.

Fuentes: santuario de Oropa y obras de divulgación e historia local. Es hecho documentado la existencia del santuario y procesos como el de Giacomo Vallet en 1672; es tradición piadosa el ocultamiento por san Eusebio y la antigüedad de la imagen; un vínculo específico con el Rosario no consta.

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