„Die Ochsen, die nicht folgen wollten: die Jungfrau von Luján“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Die Ochsen, die nicht folgen wollten: die Jungfrau von Luján“

Luján (Argentinien) (1630)

Basílica de Luján (Argentina). Foto: Horacio Cambeiro, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Um 1630 beauftragte der portugiesische Landbesitzer Antonio Farías de Sá, der in Sumampa lebte, einen Freund in Brasilien mit der Anfertigung eines Bildes der Unbefleckten Empfängnis für die Kapelle seines Anwesens. Tatsächlich trafen zwei kleine Terrakottafiguren der Unbefleckten Empfängnis ein, eine für Sumampa und die andere für ein weiter südlich gelegenes Anwesen. Auf Karren verladen, wurden sie vom Hafen von Buenos Aires ins Landesinnere transportiert.

An einer Stelle namens „der einsame Baum“ am Ufer des Flusses Luján blieb einer der Karren ohne ersichtlichen Grund stehen: Die Ochsen konnten sich nicht mehr bewegen. Die Treiber luden die gesamte Ladung ab, doch der Karren rührte sich nicht vom Fleck; erst als sie die Kiste mit einer der religiösen Figuren absenkten, konnten die Tiere ihn endlich ziehen.

Interpretaron que la Virgen quería quedarse allí, y allí se quedó: primero en una humilde vivienda, luego en una pequeña ermita.

Neben dieser ersten Kapelle soll der Überlieferung nach „Negrito Manuel“ stehen, ein afrikanischer Sklave, der als erster Sakristan und Hüter des Bildes galt und sein ganzes Leben der Verehrung der Jungfrau Maria widmete. Er war für seine tiefe Frömmigkeit bekannt. Aus diesem bescheidenen Anfang entstand einer der beliebtesten Marienwallfahrtsorte Amerikas: Papst Leo XIII. krönte das Bild am 8. Mai 1887 kanonisch, und 1930 erklärte Pius XI. die Jungfrau von Luján zur Schutzpatronin Argentiniens, Paraguays und Uruguays.

Fuentes: narración oficial del Santuario de Luján y la «Historia de Nuestra Señora de Luján» de fray Antonio María de la Torre. Son de mayor respaldo histórico: la figura del hacendado Farías de Sá, la imagen de barro venida de Brasil y el establecimiento temprano del culto junto al río Luján, además de las coronaciones y declaraciones pontificias. El «milagro de los bueyes» y la elección del lugar por la Virgen son tradición piadosa; la figura del negrito Manuel es probable pero, en sus detalles, leyenda edificante sin documentación primaria precisa.

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