„Das kleine Mädchen von El Quinche und das Versprechen der Höhle“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Das kleine Mädchen von El Quinche und das Versprechen der Höhle“

El Quinche, Quito (Ecuador) (1604)

Basílica de El Quinche (Ecuador). Foto: Jonathan paredes, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

In der Pfarrei El Quinche nordöstlich von Quito wird die Jungfrau Maria von der Darstellung des Herrn verehrt, die von den Ecuadorianern liebevoll „La Pequeñita“ (die Kleine) genannt wird. Ihr Gedenktag ist der 21. November, und seit 1943 wird sie als Nationalkönigin und Schutzpatronin Ecuadors geehrt. Nur wenige Andenverehrungen rufen eine so weit verbreitete und innige Zuneigung hervor.

Der Überlieferung nach wurde das Bildnis im 16. Jahrhundert von dem Bildhauer Diego de Robles geschaffen. Da er nicht mit Geld bezahlt wurde, soll Robles es den indigenen Bewohnern von Oyacachi im Tausch gegen einige Zedernholzbretter geschenkt haben. Und nun kommt der berührendste Teil der Geschichte: Bevor sie das Bildnis erhielten, hatten die Bewohner von Oyacachi die Jungfrau Maria in einer Höhle gesehen. Dort versprach sie ihnen, sie vor den Bären zu retten, die ihre Kinder angriffen und fraßen. Als die Häuptlinge das Bildnis erblickten, erkannten sie darin das Antlitz der erschienenen Jungfrau.

La leyenda dice que los indígenas reconocieron en la talla los rasgos de la Señora que se les había mostrado en la cueva, prometiéndoles proteger a sus hijos.

Seien wir ehrlich und deutlich. Es gilt als gesichert, dass es sich bei dem Bild um eine Holzschnitzerei aus dem 16. Jahrhundert handelt, die Diego de Robles zugeschrieben wird. 1604 wurde sie auf Anordnung des Bischofs und aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit von Oyacachi nach El Quinche gebracht, von dem sie ihren Namen hat. Auch die Krönung zur Nationalkönigin im Jahr 1943 ist belegt. Die Erscheinung in der Höhle und die Episode mit den Bären hingegen sind nicht ausreichend dokumentiert: Sie lassen sich am besten als eine schöne und lebendige Andachtstradition darstellen, die der Stadt bis heute ihre Identität verleiht.

Bezüglich des Rosenkranzes besteht kein spezifischer, dokumentierter historischer Zusammenhang zwischen der Marienverehrung in El Quinche und einer bestimmten Rosenkranzbruderschaft oder -tradition. Es sei jedoch mit Vorsicht angemerkt, dass die Marienverehrung in den Anden auch durch das Rosenkranzgebet Ausdruck findet; dies wäre aber eine allgemeine Beobachtung und kein Alleinstellungsmerkmal von El Quinche.

Fuentes: Wikipedia (Virgen de El Quinche), Misioneros Digitales, Museo Colonial y material devocional. Es hecho documentado la talla del siglo XVI atribuida a Robles, el traslado de 1604 y la coronación de 1943; es tradición devocional la aparición en la cueva y la promesa frente a los osos.

🌹 Eine Blume für die Jungfrau

Dankt der Jungfrau Maria für ihre Liebe. Betet ein Ave Maria und gedenkt dabei dieser Geschichte.

Bete ein Ave Maria

Gibt es in Ihrer Stadt einen Mangel an Marienverehrung?

Si no encuentras la advocación mariana de tu ciudad o pueblo, cuéntanosla: la investigaremos para ubicarla y darla a conocer en este mapa del amor de la Madre por el mundo.

Einen Schutzpatron vorschlagen →
🌹Maria-AnekdoteEntdecken Sie sie