„Bartolo Longo und Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Pompeji“

Anekdoten über die Jungfrau Maria

„Bartolo Longo und Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Pompeji“

Pompeji (Italien) (1872–1901)

Santuario de la Madonna del Rosario, Pompeya. Foto: Norbert Nagel, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Bartolo Longo war Anwalt mit kirchenkritischen Ansichten und verkehrte sogar in spiritistischen Kreisen. Seine Bekehrung, angeleitet von einem guten Beichtvater und Gräfin Marianna Farnararo, veränderte sein ganzes Leben. Um 1872–1875 kam er in die Gegend des neuen Pompeji, einer armen und spirituell verlassenen Stadt, die im Schatten der Ruinen erbaut worden war, die der Vesuv im Jahr 79 n. Chr. verschüttet hatte.

Dort machte Bartolo den Rosenkranz zum Mittelpunkt seines Lebens und seines Apostolats. Er wollte den Menschen, die den Glauben nicht kannten, ein Marienbild vermitteln und erhielt von der Nonne Schwester Maria Concetta De Litala ein altes, stark beschädigtes Gemälde, das die Muttergottes vom Rosenkranz zeigte, wie sie dem heiligen Dominikus und der heiligen Katharina von Siena den Rosenkranz überreichte. Das Gemälde, das durch viele Hände gegangen und beinahe in Vergessenheit geraten wäre, wurde in Neapel restauriert und in dem neu entstehenden Heiligtum aufgestellt.

Su empeño cabía en una frase: enseñar al pueblo a rezar cada día el Rosario, como camino de conversión y de dignidad humana.

Der Grundstein der Kirche wurde am 8. Mai 1876 gelegt. Das Gotteshaus wurde am 8. Mai 1891 geweiht und am 4. Mai 1901 von Leo XIII. zur Päpstlichen Basilika erhoben. In der Umgebung gründete Bartolo Schulen und Einrichtungen für Waisen und Kinder von Gefangenen, alle unter dem Schutz der Jungfrau Maria. Er verfasste auch die berühmte „Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes von Pompeji“, die noch heute am 8. Mai und am ersten Sonntag im Oktober feierlich gebetet wird.

Fuentes: historia del Santuario de la Beata Vergine del Rosario di Pompei y biografías de Bartolo Longo (1841-1926), beatificado por san Juan Pablo II el 26 de octubre de 1980. La vida, conversión y obra de Bartolo, las fechas del santuario y la procedencia del cuadro son hecho documentado; la versión de que el lienzo «iba a ser quemado» y algunos detalles piadosos son tradición devocional con ligeras variantes. (Nota: Bartolo Longo es venerado como beato, no como santo canonizado.)

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