Haus der Jungfrau Maria in Ephesus

Marienverehrung

Haus der Jungfrau Maria in Ephesus (Meryem Ana Evi)

Advocación mariana de Selçuk (Éfeso) (Provincia de Esmirna)
✔ Von der Kirche anerkannt

Der lokalen Überlieferung zufolge brachte der Apostel Johannes Maria in die Hügel bei Ephesus, wo sie ihre letzten Jahre verbrachte. Das sichtbare Bauwerk ist eine byzantinische Kapelle, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, die im 20. Jahrhundert auf Überresten aus dem 5. oder 6. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Die Hypothese, dass sich darunter ein Wohnhaus aus dem 1. oder 2. Jahrhundert befand, ist umstritten und nicht allgemein anerkannt. Die Identifizierung des Ortes als Marias Haus ist eher eine Frage frommer Tradition als historischer Gewissheit.

Hauptdaten

Lugar: Selçuk (Éfeso) (Provincia de Esmirna, Turquía)
Fiesta: 15 de agosto

Ursprung und Geschichte

Der lokalen Überlieferung zufolge brachte der Apostel Johannes Maria in die Hügel bei Ephesus, wo sie ihre letzten Jahre verbrachte. Das sichtbare Bauwerk ist eine byzantinische Kapelle, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, die im 20. Jahrhundert auf Überresten aus dem 5. oder 6. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Die Hypothese, dass sich darunter ein Wohnhaus aus dem 1. oder 2. Jahrhundert befand, ist umstritten und nicht allgemein anerkannt. Die Identifizierung des Ortes als Marias Haus ist eher eine Frage frommer Tradition als historischer Gewissheit.

Das Bild und das Heiligtum

Der Schrein ist eine kleine Steinkapelle auf dem Nachtigallenberg (Bülbül Dağ) nahe dem Berg Solmiso, der lokal als Panaghia Kapulu bekannt ist. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund der Visionen der seligen Anna Katharina Emmerich (1774–1824), einer deutschen Augustinerin, wiederentdeckt. Ihre Offenbarungen – aufgezeichnet von Clemens Brentano – beschrieben ein Marienhaus in der Nähe von Ephesus. Ihre Seligsprechung würdigt ihre Heiligkeit, nicht die wörtliche historische Richtigkeit ihrer Visionen. Pater Julien Gouyet und später die Lazaristen von Izmir sowie Schwester Marie de Mandat-Grancey spielten eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung, dem Erwerb und der Restaurierung des Schreins. In der Nähe des Hauses entspringt eine Quelle, der heilende Kräfte zugeschrieben werden.

Schirmherrschaft und Krönung

Es gibt keine Aufzeichnungen über eine formelle Schirmherrschaft oder kanonische Krönung. Die Kirche erkennt den Ort als Heiligtum und Wallfahrtsort an, hat aber die Echtheit des Hauses Mariens nicht bestätigt.

Feier und Hingabe

Die Hauptfeier findet am 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, mit einer großen Messe unter freiem Himmel statt. Der Ort wird von Christen und Muslimen gleichermaßen verehrt, da der Koran Maria (Maryam) als Mutter des Propheten Jesus (Isa) ehrt; viele muslimische Pilger hinterlassen Kerzen, Votivgaben und schriftliche Gebete. Die Päpste Paul VI. (1967), Johannes Paul II. (1979) und Benedikt XVI. (2006) besuchten den Ort auf Pilgerreise.

Verbindung zum Rosenkranz

Als bedeutendster Marienwallfahrtsort der Türkei ist das Haus der Jungfrau Maria ein beliebter Pilgerort zum Rosenkranzgebet. Die Betrachtung von Marias Leben in Ephesus mit dem Apostel Johannes verbindet sie mit den freudenreichen und glorreichen Geheimnissen, über die im Rosenkranz meditiert wird.

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Fuentes: tradición del santuario, información diocesana y Wikipedia en español. La distinción entre la piedad popular y la historia eclesial documentada es propia de esta ficha; los relatos extraordinarios se presentan como devoción y no como pronunciamiento doctrinal.

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